Bonjour!
Zwölf Stunden Bus fahren. Hat sich das gelohnt? Jaaaaaa!
Frankreich ist es wert. Für jeden ist etwas dabei.

Am Mittwoch, 17. März 2010 um 7.30 Uhr fuhr der Bus mit uns 28 Teilnehmern und den 2 Lehrern (Frau Mercelat und Herr Schiewer) nach Frankreich los. Nach einer langen Fahrt wurde ein Teil der Schüler zuerst in Lunel, der Rest kurze Zeit später in Montpellier von ihren Austauschpartnern empfangen. Nach einer herzlichen Begrüßung trennten wir uns dann, für unsere erste Nacht bei den Gastfamilien. Schnell bekamen wir erste Eindrücke in das Leben in Frankreich.
Bereits am nächsten Tag verbrachten wir eine Stunde im Unterricht, danach trafen wir uns in Montpellier zu einer – von der Deutschlehrerin Mme Schaefer geführten – Stadtbesichtigung. Nach einem Picknick in dem schönen Botanischen Garten und einem kurzen Stadtbummel verbrachten wir den Abend in unseren Gastfamilien.Am nächsten Tag, dem Freitag, brachen wir zusammen auf nach Nîmes, wo wir die Stadt und eine alte Stierkampfarena besichtigten. Gegen Mittag fuhren wir dann zu der berühmten römischen Wasserleitung „le Pont du Gard“. Bevor wir anfingen, viele Fotos zu machen, genossen wir das schöne Wetter bei einem Picknick.
Das Wochenende verbrachten wir bei unseren Gastfamilien, bei denen wir viele neue Eindrücke vom französischen Leben bekamen. Ein Ausflug ans Meer, ein Stadtbummel durch Aigues-Mortes oder sogar eine Rundfahrt durch die Camargue durften nicht fehlen.
Am Montag hatten wir uns alle auf dem Weg nach Sète viel zu erzählen. Leider machte uns das Wetter an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung, so konnten wir die geplante Austernzucht nicht besuchen. Doch die Bootsfahrt auf dem offenen Meer war auch schön. Am Nachmittag bekamen wir einen Fragebogen über Sète und mussten manchmal auch Passanten fragen. Anschließend liefen wir zusammen zu dem alten Fischerviertel, wo wir viele Austern und Seeigel sahen.Den Dienstag verbrachten wir in der Schule und stellten fest, dass wir es am VHG wirklich gut haben. Natürlich konnten wir im Unterricht – außer in der Deutschstunde – nicht viel verstehen, doch es war trotzdem sehr interessant. Auch die Schulkantine war eine Erfahrung wert.
Am letzten gemeinsamen Tag gingen wir alle zusammen mit unseren Austauschpartnern in den Zoo von Montpellier. Im tropischen Gewächshaus konnten wir viele tropische Tiere bestaunen, machten viele Fotos und lösten ein kleines Tierquiz. Der Nachmittag gehörte den einzelnen Familien.Am Donnerstag mussten wir uns von den Gastfamilien verabschieden. Der Bus fuhr mit einiger Verspätung um 7.45 Uhr in Montpellier los. Im Bus ließen wir die Tage noch mal Revue passieren. Die Familien, die Ausflüge, die lustigen Fahrten mit der Tram, die Schule und das französische Leben.
Wir haben die Tage sehr genossen, aber wunderten uns auch wie schnell die Zeit verging.Großen Dank an die Lehrer und an unsere Schule für diese tolle Fahrt!

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