Endlich ist es soweit! Das VHG darf sich nun offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen.

Damit sind wir nicht nur Teil eines großen Schülernetzwerkes sondern immerhin auch schon die 146. bayerische Schule und die 1040. deutschlandweit, die diesen Titel tragen darf. Zu verdanken ist dies dem Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“ unserer SMV, der sich das ganze Schuljahr mit der Umsetzung dieses Projektes beschäftigte.
Dieses Engagement wurde am 19. Juni 2012 mit einem rauschenden Fest gekrönt, bei dem sich Schüler, Eltern, Lehrer sowie Stefan Lutz-Simon (Landeskoordinator der Stiftung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“) und natürlich unser Pate, der bekannte Jazzsänger Karl Frierson gleichermaßen amüsierten. Unsere ganze Schulgemeinschaft war an dieser Feier in der einen oder anderen Weise beteiligt. Die einen sangen, die anderen gestalteten mit ihren Händen und Füßen unsere Plakate, einige beteiligten sich am Theaterstück. Wir sind dabei nicht nur auf den unter der Regie von Laurenz Lerch eigens für die Feier entstandenen Film stolz, sondern auch auf die sehr fruchtbare und beeindruckende Kooperation zwischen Karl Frierson, unserer Musiklehrerin Ulrike Friedman, unseren Sängern und Musikern. Gemeinsam mit unserer Big Band und dem Chor riss Frierson mit seiner unter die Haut gehenden Stimme unsere Gäste trotz heißer Sommertemperaturen von den Sitzen. „Oh happy day“, auch Titel eines der gemeinsam einstudierten Lieder fasst den Abend trefflich zusammen.
Gemeinsam mit Evein Obulor entstand dabei sogar ein neues Lied: „Nicht mein, nicht dein, sondern unser Problem“. Damit verpflichten wir uns, mindestens ein Mal im Jahr eine themenbezogene Aktion zu veranstalten, damit das neue Schild am Eingang unserer Schule nicht nur ein leeres Qualitätsmerkmal bleibt, sondern von uns allen gelebt wird.

Michaela Kröll

Logo 

Aber was ist eine Schule ohne Rassismus?

70% der Schulgemeinschaft, das heißt Lehrer, Schüler, Hausmeister und das Reinigungspersonal, also jeder, der in gewisser Hinsicht Bezug zur Schule hat, müssen dazu folgenden Bedingungen zustimmen:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Hier gelangen Sie zur Homepage des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".