Es ist im Sinne der Ernst-Hensler-Stiftung, junge Menschen darin zu bestärken, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und für sich und die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Abiturienten der beiden Lindauer Gymnasien können diesen mit 1.500 Euro großzügig dotierten Preis gewinnen, indem sie eine Bewerbung einreichen, die sowohl eine Stellungnahme zum persönlichen sozialen Engagement als auch einen Essay zu drängenden aktuellen gesellschaftlichen Themen beinhaltet.

Bei den diesjährigen Preisträgerinnen, Noa Deiss (Bodensee-Gymnasium) und Paulina Bulligan (Valentin-Heider-Gymnasium) handelt es sich um zwei junge Frauen, die sich beide sehr stark in der jeweiligen Schülermitveranwortung engagiert haben. „Es ist wichtig, die Möglichkeit zu nützen, unsere Gesellschaft mitzugestalten,“ meint die 17jährige Paulina, die sich am Valentin-Heider-Gymnasium neben den Streitschlichtern und Tutoren auch in unterschiedlichsten Projekten des AK „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ eingebracht hat. Diese Sichtweise prägte auch ihren Essay entscheidend, der sich vor allem mit den Möglichkeiten und Grenzen des so genannten „bedingungslosen Grundeinkommen“ beschäftigte.

Auch Noa Deiß vom Bodensee-Gymnasium hat inner- wie außerschulisch Verantwortung in vielfältigen Bereichen übernommen, zum Beispiel als Schulsanitäterin, in der Jugendarbeit und im Sport. Besonders am Herzen liegt ihr die Meeresbiologie. In ihrem Essay setzt sie sich für den oft verkannten Hai, „unseren Lebensretter, den wir schützen müssen“, ein.

 „Dieser ganz besondere Preis, den wir an den beiden Lindauer Gymnasien bereits zum achten Mal vergeben, soll auch ein Ansporn sein, den Fokus auf solche Qualitäten und Talente dieser jungen Erwachsenen zu richten, die sich oft im Verborgenen entfalten,“ betont der Stiftungsgründer und gebürtige Lindauer Ernst Hensler.