Theateraufführung der Theater AG der Unter- und Mittelstufe sowie der Chorklassen des Valentin-Heider-Gymnasiums

Die Theater AG der Unter- und Mittelstufe sowie die Chorklassen präsentieren das Musical "Insel der Falken". 

Termine:

Dienstag, 22.11.22, 19 Uhr

Mittwoch, 23.11.22, 19 Uhr

Achtung: Leider kann auch der Ersatztermin (28.11.22) für den Freitagstermin (25.11.22) nicht eingehalten werden, da noch zu viele SchauspielerInnen erkrankt sind. Als Ersatztermin für Freitag, den 25.11.22 wurde nun Freitag, 09. Dezember 2022 festgelegt. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen den erkrankten SchauspielerInnen gute Besserung!

jeweils im Musiksaal des VHG

Karten gibt es ab Montag, den 14.11.22 zum Preis von einem Euro im Sekretariat. 

Wir laden Sie herzlich zu den Aufführungen ein!

Autorenlesung mit Nils Mohl am 10.10.2022

Endlich einmal wieder eine Autorenlesung… Dieses Ereignis reiht sich ein in die „endlich-einmal-wieder-Ereignisse“. Und trotzdem konnten wir mit Nils Mohl dank der Unterstützung der Lindauer Literaturpädagogin Christiane Wörsching gleich einen preisgekrönten Jugendbuchautor für die erste Lesung nach fast drei Jahren Pause gewinnen.

2012 erhielt der Hamburger Autor Nils Mohl für sein Buch „Es war einmal Indianerland“ den Deutschen Jugendliteraturpreis (geeignet für die 10-12. Jahrgangsstufe). Verfilmt wurde das Werk 2017 unter der Regie von İlker Çatak, der kurz zuvor mit seinem Film „Wo wir sind“ in die Endauswahl der Student Academy Awards („Studentenoscar“) in Los Angeles aufgenommen worden war, wie der Autor auf eine Frage aus dem Publikum erläuterte. Für den Film hatte Nils Mohl auch Drehbuch verfasst.

Am VHG las der Autor allerdings aus seinem neuen Buch „Henny und Ponger“, das sich eher an Leser ab 14 Jahren richtet. Daher setzte sich die Zuhörerschaft auch aus den Schülerinnen und Schülern der 9. sowie Teilen der 10. Jahrgangsstufe zusammen. Anhand von vier Beispielszenen, die der Autor mit thematisch passenden Fotos kombinierte, führte er die Schüler geschickt in das epische Werk ein und begeisterte sie für das rasante Leben der beiden Protagonisten.

Anschließend konnten sich die Schüler in einer Art Wunschkonzert Kapitel wünschen. Die Kürze, besonders der Schlusskapitel, führte bei vielen Schülern zu Verwunderung, zu welcher der Autor dann auch gleich in der ersten Frage, die ihm gestellt wurde, Stellung beziehen musste. Er erklärte, dass die Kürze mit dem Lesetempo und der erzählten Zeit korreliere und der Dynamik der Erzählung entspreche.

Weitere Fragen aus dem Publikum bezogen sich zum einen auf seine Tätigkeit als Autor – und hier besonders auf den Schreibprozess – sowie andererseits auf die Vermarktung von Büchern. So erfuhren die Schüler beispielsweise, dass eine Dauer von vier Jahren für die Entstehung eines Buches normal sei. Besonderes Interesse weckte bei den Schülerinnen und Schülern auch die Auswahl des Covers, die der Autor anhand von verschiedenen Vorentwürfen zum Buch „Henny und Ponger“ verdeutlichte. Für Überraschung im Publikum sorgte der Hinweis des Autors, dass letztendlich der Verlag das Buchcover auswähle und es durchaus passiere könne, dass der Autor das erste, gedruckte Exemplar seines Werks auf dem Postweg erhält und nach Öffnung des Paket feststellen muss, dass nicht der von ihm favorisierte Buchumschlag, sondern ein anderer ausgewählt wurde.

Eine Autorenlesung ist demzufolge viel mehr als „nur“ eine Lesung, sondern bietet den Schülerinnen und Schülern Einblicke in das Leben und Arbeiten eines Autors und ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil des Deutschunterrichts.  

P-Seminar: Trans Bavaria 2022 des Valentin-Heider-Gymnasiums

420 Kilometer in fünf Tagen - diese Strecke haben wir, die Teilnehmer des P-Seminars Trans Bavaria, inklusive 4.900 Höhenmetern zurückgelegt. Unser Projekt: Eine  einwöchige Fahrradtour vom Bodensee an den Königssee.

Mit Beginn des Schuljahrs 2021/ 22 startete unsere Planung. Nachdem wir unsere genauen Tagesziele für die Route festgelegt hatten, teilten wir uns in mehrere Kleingruppen auf. Hierbei erhielt jedes Team eine spezifische Aufgabe, von der Finanzierung über Erste-Hilfe Versorgung im Notfall bis hin zur Trainingsgestaltung. Zusätzlich war jede Teilgruppe für die Planung einer Tagesetappe zuständig. Das hieß für uns eine herausfordernde Strecke auszuwählen, Möglichkeiten für eine kurze Einkehr herauszusuchen, sowie die Unterkunft für den jeweiligen Tag zu buchen.

Im Frühjahr begann für uns das Training, um körperlich bestmöglich vorbereitet zu sein. Gemeinsame Radtouren nach Lindenberg oder auch nach Wangen gaben uns einen kleinen Einblick, was uns in der Woche erwarten wird.

Geplant war unsere Tour im Juli, leider mussten wir, aufgrund einer Corona-Erkrankung unseres Lehrers, diese auf Ende September verschieben. Nach zahlreichen  Schwierigkeiten bei den Umbuchungen konnten wir am Montag, den 19. September  2022, unsere Tour in Oberstaufen endlich beginnen. Die geplante erste Etappe von Lindau nach Immenstadt mussten wir von unserer Tour streichen, da wir keine Übernachtungsmöglichkeit hatten. Damit wir trotz alldem unser Tageshighlight, den Alpsee, sehen konnten, entschloss sich unsere Gruppe dazu, Etappe zwei zu verlängern. Somit führte uns unser erster Tag am Alpsee vorbei, das Oberjoch hoch, Richtung Füssen. Hierbei machten wir noch einen kurzen Halt am Lechfall, welcher einen beachtlichen Eindruck bei allen hinterließ.

An Tag zwei starten wir bei frischen fünf Grad in Füssen. Nach bereits zehn Minuten Fahrt erhielten wir einen guten Ausblick auf die Königsschlösser. Von da ging es weiter Richtung Murnau, mit einem weiteren Highlight: dem Staffelsee. Trotz kleineren Schwierigkeiten bei der Routenfindung kamen wir in unserem Etappenziel Benediktbeuren an. Dort übernachteten wir im gleichnamigen Kloster.

Tag drei sollte für alle eine Herausforderung werden. Mit 90 Kilometern und über 1.200 Höhenmetern war dieser der anspruchsvollste Teilabschnitt. Auf den ersten 20 Kilometern schafften wir ein Viertel der Höhenmeter für diesen Tag. Nach diesem Anstieg konnten wir uns auf der Abfahrt nach Bad Heilbrunn etwas erholen. Dort wartete bereits unser Begleitfahrzeug mit kalten Getränken und Snacks zur Stärkung. Nach dem wohlverdienten Stopp ging es weiter zum Tegernsee, welcher auch auf dem Gruppenbild zu erkennen ist. Die Mutigen unter uns trauten sich, bei 14 Grad Wassertemperatur eine Runde zu schwimmen. Anschließend ging es weiter an Rosenheim vorbei zur Unterkunft in Rohrdorf. Erschöpft, aber glücklich, ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Nach diesem kräftezehrenden Tag erfreuten wir uns an einer entspannteren Etappe nach Inzell. Diese führte uns am bekannten Chiemsee vorbei, wo wir eine lange Mittagspause machten und die Sonne genossen. Gestärkt ging es weiter an Bad Adelholzen mit den Adelholzener Quellen vorbei. Etwa eine halbe Stunde vor dem Ziel hatten wir die erste Panne auf unserer Tour. Das Pedal ist ab. Was tun? Abwechselnd schoben wir unseren Mitschüler zur Unterkunft, wo das Rad glücklicherweise repariert werden konnte, sodass wir alle zusammen das letzte Stück antraten. 

Hochmotiviert starteten wir unseren letzten Tag. Nachdem wir Bad Reichenhall passiert hatten, erblickten wir ein atemberaubendes Bergpanorama. Zwei Stunden später, mit kurzem Zwischenhalt in unserer letzten Unterkunft, erreichten wir endlich unser großes Ziel: den Königssee. Überglücklich, dass wir gemeinsam unser Ziel erreicht hatten, genossen wir die Aussicht auf den See, sowie die Berge, wie den Watzmann und den Grünstein. Abends ließen wir es uns noch bei Schnitzel oder Kässpätzle gut gehen und feierten unseren Erfolg.

Für uns alle war unser Projekt ein unvergessliches Erlebnis, welches uns als Team eng zusammenwachsen ließ. Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn Schemm, der das P-Seminar geleitet und uns durch sein Engagement diese Woche ermöglicht hat, und Frau Vonhausen bedanken. Sie hat uns die ganze Woche über begleitet und uns stets motiviert durchzuhalten. Unser Dank gilt auch Frau Ollig, welche sich bereiterklärt hatte, das Begleitfahrzeug die gesamte Woche über zu fahren und uns stets mit Getränken und Essen versorgt hat, und Herrn Mayer, der uns sein Fahrzeug als Begleitfahrzeug zur Verfügung gestellt hat.

- Leni Hänsler, Q12

 

Willkommen am VHG!

Am 12. September hießen wir die Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen am Valentin-Heider-Gymnasium willkommen. Die Kinder hatten Gelegenheit, ihre Mitschüler*innen und ihre Tutorinnen und Tutoren kennenzulernen - und sich das noch leere Schulgebäude zu eigen zu machen.

Als verbindende Aktion gestalteten die Kinder gemeinsam eine Fahne für ihren Jahrgang. Jedes Kind wählte einen Farbton und malte damit einen großen Punkt auf eine 6 m² große  Flagge, als Bild für die besonderen Eigenheiten, „die eigene Farbe“, die jeder in die Schule einbringt. Alle Farben zusammen ergeben einen Regenbogen. Alle gemeinsam sind wir das VHG. 

Als Abschluss pflanzte jede Klasse zusammen mit unserem Schulleiter Herrn Streubert einen Pfingstrosenstrauch. Er wird in den nächsten Jahren im Schulhof wachsen und zur Abiturzeit Blüten tragen. (smp)

Im Tonstudio MANIAC

Die VHG-Band "Valentines Wave" im Tonstudio MANIAC in München mit dem Song "Right for me" von den Teskey Brothers.

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